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FILM  - SPECIAL


 

 

Königin zwischen den Eisblumen
Roman Polanskis erste Frau Sharon Tate, kurze Zeit zuvor noch als Hauptdarstellerin in Polanskis Kultfilm “Tanz der Vampire” vor der Kamera, starb als Opfer der “Manson family”. 1969 - war ein denkwürdiges Jahr. Unvergessene Filmeinstellung: ein spöttisch wohlwollend-amüsierter Blick aus dem eisverkrusteten Fenster ...

KULTUR / FILM / SCHAUSPIELER
Blüte und Schnitter: Pirhouetten um Sharon Tate
Essay - 9/2002
Abruf Firstgate Click & Buy: 10 Euro


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König der letzten Tage
Irre geworden riefen sie an. Meldeten sich als geldlüsterne Todeskandidaten. Kein Endemol-Format aus dem Jahr 2005. Eine Satire von Wolfgang Menge, 1970. Wie der Zeitungs-Glossist mit schaurigem Entsetzen Leserbriefe mit ernstgemeintem Zuspruch auf Ironie sammelt, so muss es Tom Toelle gegangen sein. Er setzte „Das Millionenspiel“ als Regisseur in Szene. Am Tag des Deutschen Fernsehpreises 2002 traf ich ihn nachmittags in Köln zum Gespräch. - Der am 19.05.1931 geborene Fernsehfilm-Regisseur verstarb am 25.03.2006. Ich erinnere mit den Aufzeichnungen zu diesem Gespräch an ihn und seinen Historienmehrteiler über die Reformationszeit: König der letzten Tage - über Religion als Flucht vor dem Verlust der Werte.

KULTUR / FILM / REGISSEURE
TV Extrem - Tom Toelle, beobachtet im Gespräch
Portrait / Interview-Story - 10/2002
Abruf Firstgate Click & Buy: 10 Euro


Hommage dem Non-Hollywood-Artist >> www.woody-allen.de


Ich erinnere mich gut. Am 3. Januar 2005 sandte mir eine Dame das Leichenfoto einer der Menschen zu, die bei der Seebeben-Katastrophe im Indischen Ozean umgekommen waren. Es war noch in der Phase, wo es um die Identifizierung deutscher Touristen ging. Bis dahin hatten mich die Berichte über die Naturkatatrophe seltsam unberührt gelassen. Was hatte ich mit süßlichen Thai-Mädchen, deutschen Wohlstandstouristen zu und buddhistischen Sinnsuchern unter südlicher Sonne zu schaffen!  Shit happens. Aber es war tatsächlich die Leiche Werner Possardts. Und das ließ meine Distanz schwinden. Ich hatte lange nach dem Regisseur gesucht, dessen Erstlingswerk “Xaver” mich fasziniert hatte. 2002, nachdem mich mein Arbeitgeber als “überflüssigen Personalkostenfaktor freigesetzt hatte (die große Tabula rasa der Medienbranche), hatte ich endlich Zeit, mich interessanten Persönlichkeiten statt Pop-Sternchen zuzuwenden. Possardt war einer der ersten Interview-Partner dieser Zeit.

 

 

“Xaver” ist ein deutscher Kultfilm. Sein Regisseur Possardt hier im Interview

Michael “Bully” Herbigs “Schuh des Manitu” - in den politisch-korrekten Achtzigern wäre es kein Kassenschlager geworden. Denn die noch herzhafteren Brüller beschert “Xaver”, ein Kultfilm mit britischen Humor-Qualitäten. Einziges Manko: Produktionsjahr `86. Als ich Werner Possardt im Sommer 2002 übers Filmemachen interviewte, arbeitete der Regisseur  Possardt längst als Produzent.

Kultfilm-Autor: Werner Possardts Xaver
INTERVIEW, gebunden, 8/2002
mit Foto Possardt
Abruf Firstgate Click & Buy: 10 Euro


Also sprach Golem? - Wolfgang Thadewald, Lems Agent in Deutschland, machte mir keine großen Hoffnungen für ein Interview mit Stanislaw Lem. Lem sei ein alter Mann und des Rummels müde. Ich hätte nach Krakau anreisen, zuvor ein Abschreck-Honorar berappen müssen. Am 27.03.2006 verstarb der am 12.09.1921 geborene Schriftsteller und Philosoph, der seine poetisch-hintersinnigen Robotermärchen und die Weltraumabenteuer des Kosmonauten Pirx über Jahrzehnte hinweg besser in der Sowjetunion als im katholischen Polen verkaufte. Ein literarischer Teil meiner eigenen Jugend.

Lems Roman “Solaris”: Zweite Verfilmung

ZEIT DER GRAUSAMEN WUNDER

Jedes Mädchen kennt George Clooney. Wie viele kennen Stanislaw Lem? Solaris, Lems bahnbrechender Roman der gehobenen Science-fiction, fand als Neuverfilmung in die Lichtspielhäuser. Kino-Start Deutschland: März 2003. Hochphilosophisches im Mantel der Posie, weltverspottend. - Ein Erlebnis? Durchaus.

 

 

Großmeister der Science Fiction
Sciene fiction-Autor wollte Stanislaw Lem nie genannt werden. Er selbst sah sich als Philosoph. Lem verstarb am 27.03.2006. Zu seinem Andenken eine Besprechung zu Solaris: George Clooneys Po für die Science fiction?

KULTUR / KINO
Zeit der grausamen Wunder. Lems berhmter Roman Solaris als Neuverfilmung durch Steven Soderbergh
Kritik (Kino) - 8/2003
Abruf Firstgate Click & Buy: 10 Euro


 

 

Charles Bronson schießt nicht mehr
Er kam aus der Zeit, da Männer noch herb sein durften - und wortkarg. Die eigene Herbe gewann er nicht durch sein vernarbtes Gesicht, sondern erst durch seinen Bart und seine Schlitzaugen. Das waren seine unverwechselbaren Markenzeichen - und das machte ihn unwiderstehlich. - Bronson kam spät zum Film. Und blieb ein Mann der kargen Worte. Sein Image: Westernheld, knallhart, einsilbig. Trotz der Hollywood-Erfolge blieb er Außenseiter. “Ich sehe aus wie ein Steinbruch, in dem eine Ladung Dynamit explodierte”. Bronson starb am 30.08.2003. Die politisch-korrekten Pädagogen atmeten auf. - Bronsons bester Film?

KULTUR / KINO
Das Gesetz bin ich!
Kritik (Kino) - 8/2003
Abruf Firstgate Click & Buy: 10 Euro


 

 

Haare elektrisch? Premiere in Bonns Filmtheater Rex
Mit “Bad hair day” präsentierte das Regie-Team Sandra van Slooten, Volker Maria Engel und Wolfgang A. Döllerer sein filmisches Erstlingswerk. Gesellenstück für erfolgversprechende Karrieren? - Das Kameraauge findet schnell zu den dramaturgisch eskalierenden Großaufnahmen. Der Filmschnitt gibt dem Motor der Erzählungen mächtig Gas.

KULTUR / KINO
>> Komödie mit Tragik - in frechem Tempo
Kritik (Kino) - 8/2003
Abruf Firstgate Click & Buy: 10 Euro


WEBLINKS:

>> www.regie.de

>> Rainer Erler - Ein deutscher Regisseur
>> Matthias Habich - Ein deutscher Schauspieler
 


FILMEMPFEHLUNGEN:


“Ich? Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will - und stets das Gute schafft.” - Mephistopheles / Faust I / J. W. v. Goethe


Warum Filmempfehlungen? - Ganz einfach, es geht darum, einmal gesetzte Qualitätsstandards nicht mehr zu unterschreiten. Interessanterweise geschieht diese Unterschreitung sehr häufig - und verblüffend: nicht so sehr bei den Low-budget-Produktionen, sondern in erster Linie bei den teuer produzierten Filmen.

Wenn es einen Gott gibt, dann bewahre er uns vor einem tonangebenden Zielpublikum der Matronen und frustrierten Hausmütter, vor den Schmonzetten für romantik-, harmonie- und kinderdurstige 30-jährige Mädchen, vor Wochenend-Fernsehprogrammen “für die ganze Familie”, vor der Phantasielosigkeit, der Angst, Ignoranz und Perfidie der Medienmanager - und vor den dumpfen Heroe- und Ballerstreifen fürs US-amerikanische männliche Proletariat!

Lang lebe der Film! Hoch lebe die Qualität!



LISTE DER VON PFEILINFO BESPROCHENEN FILME

Der Abruf zu einigen der aufgeführten Filme ist kostenpflichtig und kostet je 50 Cent inklusive Mehrwertsteuer.


Abgetrieben
>> Bad boy bubby
Babytag
Beduinen von Paris, Die
Belle de jour - Die Schöne des Tages
Blondinen küsst man nicht
Blutige Karriere - Vertrag mit dem Tod
Brazil
target="_blank">> Brennende Betten
Campus, Der
City Hall
>> Club der toten Dichter, Der
Coma
Coming in
Delikatessen
>> Dummschwätzer, Der
>> Falling down - Ein ganz normaler Tag
>> Endstation Tanke
Experiment, Das
Eyes wide shut
Frau in Rot, Die
Freundin meiner Frau, Die
Gefallen, die Uhr und der sehr große Fisch, Der
Geheimauftrag Erdbeer-Vanille
Geheimnis seiner Liebe, Das
Geschichte mit Arnim, Die
>> Gesetz bin ich, Das
Glut der Begierde
Grüß Gott, Genosse!
Härtetest
Haus der Spiele
>> Heimliche Freunde
Horror-Express
120 Tage von Sodom, Die
Immer wenn das Licht ausgeht
Irren ist mörderisch
I want to go home
Jesus von Montreal
Just married
Kandidat, Der
Kleine Haie
Kleiner Spinner
König der letzten Tage
Körperfresser kommen, Die (Invasion of the body snatchers)
Kondom des Grauens, Das
Landhaus der toten Seelen
Lautlos im Weltraum (Silent running)
>> Leon, der Profi
Liebestod
>> Lotterie des Schreckens
>> Mädchen auf der Schaukel, Das
Magere Zeiten
>> Mann fällt nicht vom Himmel, Ein
Mann sucht Frau
Matador
Mein Vater, der Held
Nacht hat viele Augen, Die
Nachtwache (Night watch)
>> Piefke-Saga (Teil 4), Die
Planet der Affen
>> Semester, Das erste
Schöne Venus
Skalpell des Schreckens
Schläfer, Der
Schrecken der Medusa, Die
Solaris
Soylent Green
Stoßtrupp Gold
Teufelsauge, Das (Jungfernbrücke, Die)
Truck, The
Unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Die
>> Verhängnis
Vier Mal Herman (Vier für Herman, Herman´s Head)
Was Sie schon immer über Sex wissen wollten
Wenn die Gondeln Trauer tragen
Wenn das Schicksal es will (Promises in the dark)
Westworld
>> Wilde Alice
>> Xaver
Zardoz
Zwei Tage in L.A.



 

BLUTIGE KARRIERE - VERTRAG MIT DEM TOD


USA 1996
Regie:
Hauptdarsteller: Andrew McCarthy:


Richard Ramsey. Versicherungs-Manager. Aus gutem Grund beruflich erfolgreich: Mit dem von ihm ersonnenen “Ramsey-Postulat” wehrt sein Versicherungskonzern argumentativ erfolgreich die Ansprüche zu Schaden gekommener Versicherungsnehmer ab.

Eines Tages erfährt Richard, daß seine Frau einen Profikiller auf ihn angesetzt hat. - Doch sowohl Richards Frau als auch der Auftragsmörder werden kurz darauf umgebracht. Der Verdacht fällt auf Richard ...

Nachdem den Zuschauern gute Verwirrspiele geliefert werden, schälen sich die Konstellationen nach und nach im beschleunigten Verlauf heraus:

Als Mörder von Richards Frau entpuppt sich der Polizei-Inspektor, der Richards Fall untersucht. Und eben dieser Inspektor versucht nun auch, Richards kleinen Sohn zu töten.

Das Motiv des Inspektors weist auf Richards Berufskarriere zurück: Bei einem Verkehrsunfall starb die Frau des Inspektors. Sein Sohn überlebte schwerverletzt und auf Lebensdauer verkrüppelt. Seitdem ist er auf eine unbezahlbare Dauerpflege angewiesen.

Zwar hatte der Inspektor seinerzeit eine Unfallversicherung abgeschlossen - bei Richards Arbeitgeber-Konzern. Mit Hilfe des “Ramsey-Postulats” wehrte die Versicherung jedoch - wegen vorgeblich mangelnder Sorgfaltspflicht der Fahrerin - alle Zahlungen erfolgreich ab.

Spannend gemachter Thriller.

© Rainer Liesenfeld


CITY HALL


USA 1995
Regie:
Hauptdarsteller: u.a. Al Pacino:


“New York gibt jedem eine Chance, der New York liebt.”


Ein rechtschaffener Südstaatler (Südstaatler müssen ja nicht immer im 18. Jahrhundert Negersklaven halten) wird im korrupten New York der Neunziger Jahre zur rechten Hand des Bürgermeisters.

Erst als im Zusammenhang mit einer Schießerei zwischen einem Polizisten und einem Mafioso ein Kind getötet wird und der Südstaatler sich um Aufklärung bemüht, kommen schließlich die Vereinbarungen und Machtabsprachen zwischen Mafia und Bürgermeister zum Vorschein.

Unser Südstaatler sieht sein bisheriges Vorbild, den Bürgermeister, nun in einem ganz neuen Licht, und sein Gefühl heißt: Ekel.

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Ein Film über den Preis der Macht: die Korrumpierbarkeit. Man wandert auf der Karriereleiter durch die Institutionen - und wird dabei ein Teil von dem, was man ursprünglich hatte bekämpfen wollen. Al Pacino (als New Yorker Bürgermeister) spielt diese Rolle hervorragend.

Der Held aber wahrt in Selbstironie sein Glaubensbekenntnis zur Rechtschaffenheit. Er scheitert dabei - wie in der Realität nicht anders möglich - und bewahrt sich dennoch souverän die Hoffnung:

“New York gibt jedem eine Chance, der New York liebt.”


© Rainer Liesenfeld


COMA


USA 1977
Regie: Michael Crichton
Hauptdarsteller: m Michael Douglas:


Coma ist ein exzellenter Horrorfilm mit einer (leider) realistischen Thematik. (Das macht die Qualität des Films aus). Hier eröffnet sich eine schöne Zukunftsvorausschau aus den Siebzigern in Zeitgeist und Verrohung der Neunziger Jahre. Patienten eines Krankenhauses verschwinden in eine sterile, kalt und leblos wirkende Betonburg, die den Charakter eines Hochsicherheitsgefängnisses ausstrahlt.

Zwei Ärzte finden heraus, daß die verschwundenen Patienten, allesamt von einem Unfallcoma betroffen, dort als lebende, teils bereits ausgeschlachtete Organlager verwendet werden. Die verbliebenen Körperorgane und Gewebe werden nur über medizinische High-Tech-Apparaturen in Gang gehalten. Käufer der Organe sind - wie kann es anders sein - organerkrankte Menschen mit finanzstarkem Hintergrund. Das Geschäft mit dem Leben.

Zu einem Zeitpunkt, da der Siegeszug der Apparatemedizin gerade erst richtig auf Touren gekommen war, warf Coma die Frage auf, wo Menschsein anfängt - und wo es aufhört. Mit der Systemintegrität des menschlichen Hirns? Mit der Systemintegrität des Gehirns an sich? Mit dem Bewußtsein? Mit der Treue zu dem, was einmal war? Oder einfach mit Macht und Ohnmacht, mit Fressen und Gefressenwerden? - Eine ausgesprochen religiöse Sache, inszeniert in eine atemraubende Beklemmung. Das deutsche Pendant zu “Coma” ist der Film “Fleisch” des Regisseurs Rainer Erler.


© Rainer Liesenfeld


DAS EXPERIMENT

Deutschland 2001- Regie: Oliver Hirschbiegel, Drehbuch: Mario Giordano Hauptdarsteller: Moritz Bleibtreu u.a.

Homo homini lupus - Der Mensch ist des Menschen Wolf? - “Das Experiment” befasst sich mit einer äußerst brisanten Frage: Wie verhalten sich Menschen, wenn man ihnen Macht über andere Menschen gibt? Ein Film über das aufschlussreiche “Stanford-Experiment”.

Weblink:
>> Das Experiment


SCHÖNE VENUS


Frankreich 1999
Regie: Tonie Marshall
Hauptdarsteller: Nathalie Baye, Samuel Le Bihan:


Die Kosmetikerin Angele geht auf die Fünfundvierzig - ein Alter, in dem es bereits sehr schwer fällt, sich durch die Öffnung von Gefühlen verletzbar zu machen.

Während sie sich die Sorgen ihrer Kosmetikkunden und ihrer Kolleginnen tagtäglich anhört, frißt sich die eigene Desillusioniertheit immer weiter in ihr Gemüt.

Als sich ein junger Mann in Angele verliebt, muß er sehr hartnäckig bleiben, um ihr Herz wieder zu öffnen ...

“Schöne Venus” ist eine gute Komödie, ebenso bitter wie süß. Es geht um Frauen, ihr Altern und ihre Sexualität - Sehr angenehm wirkend in Zeiten einer gesteigerten Illusion um die ewige Jugend.

© Rainer Liesenfeld


SKALPELL DES SCHRECKENS


USA 1990
Regie: Larry Shaw
Genre: Horror / Psycho / Thriller


Dafür würden Menschen morden ...


Wofür? Für den Traum von der ewigen Jugend. Und genau darum geht es: Eine Krankenhausleitung benutzt mittellose junge Patienten als Versuchsobjekte und lebende Quellen von Verjüngungshormonen. Frühvergreiste Kinder reicher Eltern und eitle Millionäre sollen für teures Geld mit diesen Verjüngungshormonen behandelt werden.

Die unfreiwilligen Spender werden im Dämmerzustand gehalten und sollen schließlich unauffällig am Alterstod verscheiden. Denn die “Abzapfung” der “Jugendlichkeitshormone” aus ihren Körpern bedeutet für sie das Gegenteil: eine rasante Alterung.

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Ein Klassiker innerhalb der Schocker-Filme. Effektvoll ist vor allem das gruselästhetische Highlight mit der Szenerie in der Krankenhaus-Anatomie: die berühmten Leichen, die in ihren Formalin-Wannen dahindümpeln.

© Rainer Liesenfeld


STOßTRUPP GOLD


USA 1969
Regie:
Hauptdarsteller: Donald Sutherland, Telly Savalas, Clint Eastwood
Genre: Kriegssatire


Kurz vor Ende des 2. Weltkrieges. Ein in Frankreich versprengter Trupp amerikanischer Soldaten erfährt davon, daß in einer lothringischen Bank hinter der deutschen Frontlinie ein Riesenvermögen in Form von Goldbarren deponiert ist.  Die größten Drückeberger der amerikanischen Armee entwickeln daraufhin - in eigener Sache - Draufgängertum, Wagemut - genauso wie militärisch-taktisches Talent.

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Stoßtrupp Gold gehört zu den sympathischsten US-amerikanischen Filmen überhaupt.  Allein schon wegen der gewählten Starbesetzung dürfte er aber auch nicht so ganz billig in der Produktion gewesen sein. Wirklich interessant wird der Film durch den großartigen Donald Sutherland, der einen hippiemäßig-durchgeknallten Panzerführer spielt. Vor Sutherlands Ausdruck und Talent verpuffen alle weiteren Filmgrößen zu einem Nichts.

© Rainer Liesenfeld


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